16. Dezember 2024
Was sind die 5 größten Herausforderungen bei der Einbindung von Lernenden?
Erfahren Sie mehr über die zentralen Herausforderungen, die zu geringem Engagement der Lernenden führen - und wie Sie diese bewältigen können.
Wir alle möchten ein hohes Maß an Engagement in unseren Lern- und Entwicklungsprogrammen. Eine hohe Mitarbeiterbeteiligung führt zu besseren Lernergebnissen, was wiederum die allgemeinen Unternehmensziele unterstützt. Dies rechtfertigt Budgets - vergangene, gegenwärtige und zukünftige - und Entscheidungen.
Doch vor allem maximiert das Engagement die Möglichkeiten unserer Mitarbeiter, sich selbst und das Unternehmen als Ganzes zu verbessern.
In diesem Beitrag gehen wir auf einige der wichtigsten Herausforderungen ein, vor denen L&D-Führungskräfte stehen, wenn sie das Engagement der Lernenden steigern wollen.
1. Zeitmangel
Alle Unternehmen wünschen sich, dass ihre Mitarbeiter fleißig und produktiv sind. Wenn die Arbeitsbelastung hoch ist, wird die Weiterbildung oft zugunsten eines großen Projekts oder eines dringenden Termins auf die Seite geschoben.
Um diese Herausforderung zu lösen, muss zunächst eine organisationsweite Kultur geschaffen werden, die die Zeit für L&D schützt. Das könnte so aussehen, dass die Zeit in Kalendern blockiert wird, oder es könnte eine weniger förmliche Lösung sein.
Die Lernenden müssen sich in jedem Fall darauf verlassen können, dass sie ihre Zeit mit Lernen verbringen können, ohne Konsequenzen oder Auswirkungen auf ihre Arbeitsbelastung befürchten zu müssen. Dies erfordert die Unterstützung von Führungskräften und Teammanagern, um sicherzustellen, dass alle Arbeitgeber die Zeit und den Raum haben, sich mit dem Lernen zu beschäftigen.
2. Negative Mentalität
Für einen Großteil der Belegschaft eines Unternehmens ist Lernen und Entwicklung Zeitverschwendung. Vielleicht wird es als unnötige Ablenkung von der „echten Arbeit“, als eine Pflichtübung, um die Personalabteilung bei Laune zu halten, oder als eine langweilige Rückkehr zur Schule angesehen.
Zwar liegt die Haltung eines jeden Lernenden hauptsächlich in seiner Verantwortung, doch können Sie einiges tun, um die Einstellung zu ändern und diese Problematik zu überwinden. Im Wesentlichen geht es darum, den Mitarbeitern direkt zu zeigen, wie sie von der Teilnahme am Lernen profitieren können.
Gestalten Sie personalisierte Lernpfade. Machen Sie deutlich, wie die Weiterbildung zu einer Beförderung oder einer Gehaltserhöhung führen wird. Reden Sie mit jedem Lernenden über seine Karriereziele und schaffen Sie L&D-Pfade, die seine Ambitionen unterstützen.
3. Zugangsprobleme
Der Spruch „Baue es und sie werden kommen“ gilt definitiv nicht für L&D-Programme. Je mehr Barrieren zwischen dem Lernenden und dem Lernangebot stehen, desto geringer ist das Engagement. Für Arbeitnehmer, die ohnehin schon unter Zeitdruck stehen oder nicht von den Vorteilen von L&D überzeugt sind, ist die Tatsache, dass sie für den Zugang zum Lernen arbeiten müssen, mit Sicherheit ein Hindernis.
Selbstverständlich sind einige dieser Barrieren unerlässlich. So benötigt Ihr LMS beispielsweise Anmeldedaten und Sicherheitsmaßnahmen. Dennoch gibt es Schritte, die Sie unternehmen können, um den Prozess reibungsloser zu gestalten. Dazu gehören:
- Synchronisation der Benutzerkonten des Lernmanagementsystems mit Ihrem HR-System, damit sich die Mitarbeiter nicht manuell anmelden müssen
- Verwendung automatisierter Lernpfade, um zu vermeiden, dass die Teilnehmer bestimmte Kurse suchen und sich dafür anmelden müssen
- Einrichtung von Single Sign-On (SSO), damit sich die Lernenden keine weiteren Anmeldedaten merken müssen
- Wahl eines LMS, das reaktionsschnell und für die Nutzung auf allen Geräten geeignet ist
- Sicherstellen, dass Ihr LMS über einen Offline-Synchronisierungsmodus verfügt, damit die Teilnehmer auch dann lernen können, wenn sie keine Internetverbindung haben
- Aufrechterhaltung hoher Standards für die Zugänglichkeit, damit alle Lernenden von Ihrem LMS profitieren können
4. Schlechte Nutzererfahrungen
Negative Erfahrungen aus der Vergangenheit sind eine sichere Herausforderung für das Engagement der Lernenden. Haben Ihre Mitarbeiter in der Vergangenheit schlechte Lernerfahrungen gemacht - und das nicht einmal unbedingt in Ihrem Unternehmen - müssen Sie hart daran arbeiten, das Vertrauen wiederherzustellen.
Ebenso wie die oben erwähnten Zugangsprobleme werden schlechte Benutzererfahrungen und Schwierigkeiten beim Lernen entweder den Enthusiasmus dämpfen oder die Menschen ganz davon abhalten, den Lernprozess zu vollenden.
Intuitive UX design, nahtlose Benutzerführung und klare Navigation spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung des Engagements. Sobald die Lernenden einen Kurs erreicht haben, muss die Lernerfahrung natürlich ebenso ansprechend sein.
5. Langweilige Lerninhalte
Langweilige oder veraltete Lerninhalte stellen wohl die größte Herausforderung für das Engagement der Lernenden dar. Wie beim Zugang zu Lern- und Benutzererfahrungen werden Lerninhalte, die den Lernenden mehr abverlangen, als eigentlich nötig wäre, das Engagement sofort beenden.
Das Paradebeispiel dafür ist die alte PowerPoint-Präsentation, die einfach in ein LMS hochgeladen wird. Nur sehr wenige Lernende werden sich die Mühe machen, die Folien zu lesen, und noch weniger Lernende werden sich die darin enthaltenen Informationen merken.
Die Einführung personalisierter Inhalte, die Nutzung einer Vielzahl interaktiver Lernelemente und die Erstellung kürzerer Kurse sind bewährte Methoden, um das Engagement zu steigern.
Entdecken Sie Möglichkeiten zur Steigerung des Engagements
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, um zu besprechen, wie Sie mit Lerntechnologien, besserem UX-Design und intelligenteren Lerninhalten die Herausforderungen bei der Einbindung Ihrer Lernenden meistern können.